Von der Martkhalle zum Berlin-Carré.
Die neue Ausstellung "Märkte Markthallen in Berlin"ist bis zum 6. November im Berlin-Carré zu sehen
Der Alexanderplatz ist schon immer ein beliebter Treffpunkt und die zentrale Einkaufsmöglichkeit Berlins. Wo es früher einen Wochenmarkt gab, der später zu einem Verkehrshindernis wurde, eröffnete 1886 die "Zentralmarkthalle" als größte Halle der Stadt. Hier konnte man einkaufen und sich zum Kaffeeklatsch oder Biertrinken verabreden. So ist es bis heute geblieben, denn aus der Zentralmarkthalle wurde zu DDR-Zeiten die Markthalle und mit der letzten Modernisierung im Jahr 1993 das Berlin-Carré.
Im Erdgeschoss des Berlin-Carrés kann man sich jetzt über die Geschichte aller Berliner Märkte und Markthallen informieren. In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Berlin-Mitte und mit Unterstützung der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte ist diese Ausstellung entstanden. Diese zeigt die Entstehung und Verwaltung der Märkte, die Entwicklung Berlins zur Großstadt und der damit einher gehenden Erbauung der einstmals 14 städtischen Markthallen.
Die 800-jährige Zeitreise vom 12. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts bietet interessante Einblicke in das bunte Markttreiben und den Groß- und Kleinhandel vor dem historischen Hintergrund Berlins. Begleitet wird die sechswöchige Ausstellung von samstags stattfindenden Veranstaltungen. Die Ausstellung läuft bis zum 6. November und ist Montag bis Samstag von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


